Unser Ansatz

Warum gründen Menschen aus Bottrop einen Verein, der Schülerinnen und Schüler in Rwanda unterstützt? Die Antwort ist einfach, denn der Gründungsvater des Vereins – Emmanuel Nizeyimana – ist in Rwanda geboren und aufgewachsen. Mittels eines Stipendiums kam er nach dem Abitur nach Deutschland, um Maschinenbau zu studieren. Nach erfolgreich absolviertem Studium startete er direkt im Anschluss seine berufliche Karriere als Diplom-Ingenieur in Deutschland. Seither lebt und arbeitet Emmanuel Nizeyimana mit seiner Familie hier. Trotz langem Aufenthalt in Deutschland hat er nicht vergessen, wie junge, fähige Schüler und Schülerinnen in Rwanda die Schullaufbahn abbrechen müssen, da sich ihre Eltern mangels finanzieller Mittel die verhältnismäßig teure, weiterführende Schule nicht leisten können.

So ist es Emmanuel Nizeyimana ein persönliches Anliegen: so viele jungen Menschen, wie möglich zu unterstützen!

Bildungshilfe Bottrop-Rwanda e.V. ist gegründet.

Für die Idee zum Verein waren Bekannte und Verwandte schnell zu begeistern. Zahlreiche Gründungsmitglieder jeden Alters gesellten sich um den Gründungsvater und Emmanuel Nizeyimana konnte Ende 2010 sein lang geplantes Vorhaben “Bildungshilfe Bottrop-Rwanda e.V.” mit toller Unterstützung in die Tat umsetzten. 

Jetzt sind wir, die Bildungshilfe Bottrop-Rwanda e.V., eine dynamische Gruppe, die sich freut, Stipendien und/oder Sachspenden zu vergeben. Wir freuen uns, wenn unser Verein wächst und dadurch möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit unserer Unterstützung einen höheren Schulabschluss erlangen können.

Rwanda 26.12.2013 - 17.1.2014 707

Unser Ziel: Unser Ziel ist es, möglichst viele Stipendien an Schüler und Schülerinnen zu vergeben!

Das Ziel unseres Vereins besteht darin, Schülern aus ärmeren, finanzschwachen Familien die Aufnahme und Weiterführung einer höheren Bildung zu ermöglichen. Es handelt sich hierbei um Schüler, die die Aufnahmeprüfung für die Sekundarschule bestanden haben, jedoch aus finanziellen Gründen die höhere Schule nicht besuchen können.

Wichtig für die Mehrzahl der Jugendlichen ist es, dass die Sekundarschule berufsvorbereitend fungiert. Denn jede Sekundarschule hat fachliche Schwerpunkte. So können die Jungendlichen einerseits in den wenigen technischen Oberschulen direkt und gezielt klassische, technischen Berufe erlernen oder nach dem Abschluss auf den allgemeinen höheren Schulen sofort einen Beruf ergreifen (wie z.B. als Primarschullehrer, kommunaler Angestellter, medizinisch-technischer Assistent, landwirtschaftlicher Berater). Die Sekundarschulen stellen daher einen unverzichtbaren Grundpfeiler sowohl für die persönliche Entwicklung, als auch für die sozialwirtschaftliche globale Entwicklung des Landes dar.

Bildungshilfe Bottrop-Rwanda e.V. versteht sich somit als Hilfe zur Selbsthilfe und gleichzeitig als eine Art Multiplikator. Des Weiteren streben wir an, die Schulen in der Region Kirambo materiell zu unterstützen, indem Schulmaterial oder gebrauchte Geräte (z.B. Laptops, Handys) zur Verfügung gestellt werden.

Rwanda-Schule